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Hochschulgremien

An dieser Stelle ein kurzer Überblick über weitere Gremien der studentischen und akademischen Selbstverwaltung

Studentische oder akademische Selbstverwaltung?

Neben dem Allgemeinen Studierendenausschuss, dem Studierendenparlament und den Fachschaftsräten gibt es noch zahlreiche weitere Gremien und Organe der studentischen oder akademischen Selbstverwaltung.

Studentische Selbstverwaltung bedeutet dabei, dass diese Gremien ausschliesslich durch Studierende besetzt sind und in der Regel durch die Studierenden selbst oder das Studierendenparlament gewählt werden.

In der akademischen Selbstverwaltung sind neben den Studierenden auch Professor*innen und Mitarbeitende vertreten.

Studentischer Ältestenrat

Der Ältestenrat ist ein Gremium der studentischen Selbstverwaltung und wirkt laut Satzung darauf hin, dass die Studierendenschaft und ihre Organe (z.B. Fachschaftsräte, AStA, StuPa) ihre Aufgaben im Einklang mit den Gesetzen, der Satzung und anderen Vorschriften erfüllen.

Auf Antrag einer Studentin oder eines Studenten der Hochschule entscheidet der Ältestenrat über die Rechtmäßigkeit von Wahlen und allen weiteren Handlungen der Organe der Studierendenschaft und der Fachschaftsräte, die zu einer veränderten personellen Zusammensetzung eines Organs der Studierendenschaft, der Fachschaftsräte oder eines in dieser Satzung vorgesehenen studentischen Gremiums führen. Ebenso auf Antrag einer oder eines Studierenden der h_da (oder von Amts wegen) entscheidet der Ältestenrat über die Rechtmäßigkeit von Beschlüssen und Maßnahmen der Organe der Studierendenschaft. 

Alle weiteren Aufgaben, Rechte und Pflichten der Mitglieder des Ältestenrates sind in der Satzung der Studierendenschaft nachlesbar.

Mitglieder im Ältestenrat

  • N.N.
  • N.N.
  • N.N.

und ist über die Mailadresse aeltestenrat[ät]asta-hda[punkt]de zu erreichen.

Studentische Vollversammlungen

In der Vollversammlung sind alle immatrikulierten Studierenden der Hochschule Darmstadt stimmberechtigt.

Aufgaben der Vollversammlung sind:

  • Beschlussfassungen über die Belange der Studierendenschaft. Beschlüsse der Vollversammlung haben empfehlenden Charakter. Sie sind von den zuständigen Organen der Studierendenschaft zu bearbeiten.
  • Der Allgemeine Studierendenausschuss hat auf der Vollversammlung über die aktuellen Angelegenheiten der Studierendenschaft zu informieren.
  • Information und Diskussion zu einer Urabstimmung.

Eine Vollversammlung hat mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Studierenden folgende Rechte:

  • Anträge zur Beschlussfassung zu stellen, die dem Studierendenparlament zur Entscheidung vorgelegt werden,
  • Resolutionen zu verabschieden,
  • Aktionswillen zu bekunden.

Die Vollversammlung wird durch das Präsidium des Studierendenparlaments einberufen:

  • auf schriftlichen Antrag von mindestens fünf Prozent der an der Hochschule immatrikulierten Studierenden,
  • auf Antrag des AStA,
  • auf Antrag der Mehrheit der Fachschaftsräte oder 
  • auf Antrag des Studierendenparlaments

Unabhängig der studentischen Vollversammlung sollten die Fachschaftsräte einmal im Semester eigene Fachschaftsvollversammlungen einberufen, deren Empfehlungen auf der nachfolgenden Fachschaftsratssitzung Gegenstand der Debatte sind.

Studentischer Wahlvorstand

Der Wahlvorstand hat die Aufgabe, die Wahlen zum Studierendenparlament und den Fachschaftsräten - in enger Absprache mit den Wahlvorständen für den Senat bzw. den Fachbereichsräten - vorzubereiten und zu organisieren.

Zu den Aufgaben gehören u.a.

  • Prüfung, Zulassung und Bekanntmachung der Wahlvorschläge,
  • Prüfung der Stimmzettel,
  • Feststellung des vorläufigen und des endgültigen Wahlergebnisses,
  • Zuteilung der Sitze,
  • Wahlprüfungen.

Der Wahlvorstand für die Wahlen im Januar 2020 muss demnächst gewählt werden.

Alle sind unter der E-Mail wahlvorstand[ät]asta-hda[punkt]de zu erreichen.

Mehr Informationen zu den Hochschulwahlen gibt es hier.

Studentischer Rechnungsprüfungsausschuss

Der Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) prüft das Finanzgebaren der Studierendenschaft in sachlicher, wirtschaftlicher und rechnerischer Hinsicht und erstattet dem Studierendenparlament schriftlich Bericht.

Klingt kompliziert, aber eigentlich wird geprüft, ob für alle Einnahmen oder Ausgaben entsprechende Belege und Beschlüsse vorliegen und die gesamte Finanzbuchführung schlüssig ist.

Der RPA wird im Studierendenparlament für die Prüfung eines Haushaltsjahres gewählt, wobei die tatsächliche Arbeit, also die eigentliche Prüfung erst dann stattfindet, wenn das Haushaltsjahr abgeschlossen ist.

Die Mitglieder des jeweils aktuellen Rechnungsprüfungsausschusses sind über die Mailadresse rpa[ät]asta-hda[punkt]de zu erreichen.

Fachbereichsrat

Kurz gesagt: was der Senat für die Hochschule, ist der Fachbereichsrat für den Fachbereich. Es gibt ähnliche Aufgaben, allerdings auf den Fachbereich bezogen.

Im Fachbereichsrat sind auch jeweils 4 Studierende vertreten, welche bei den Hochschulwahlen gewählt werden.

Senat

Der Senat berät als zentrales Hochschulgremium in Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium, die die gesamte Hochschule betreffen oder von grundsätzlicher Bedeutung sind. Er überwacht die Geschäftsführung des Präsidiums.

Er beschäftigt sich - gemäß HHG § 36 - insbesondere mit

  • der Grundordnung und der Wahlordnung,
  • den Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen sowie anderen Forschung, Lehre und Studium betreffenden Satzungen,
  • den Schwerpunkten in Lehre und Forschung sowie der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
  • den Ordnungen der Fachbereiche,
  • der Entwicklungsplanung der Hochschule sowie der Einführung und Aufhebung von Studiengängen,
  • den Zielvereinbarungen und dem Budgetplan sowie dem Frauenförderplan,
  • der Gliederung der Hochschule in Fachbereiche,
  • der Einrichtung und Aufhebung zentraler wissenschaftlicher und technischer Einrichtungen,
  • den Berufungsvorschlägen und Verleihungsvorschlägen für Honorarprofessuren,
  • der Besetzung wichtiger Funktionsstellen,
  • dem Rechenschaftsbericht des Präsidiums.

Die studentischen Senatsmitglieder für die Amtszeit 2019/ 2020 sind

  • Lea Müller
  • Mesut Kurt
  • Marco Antonio Müller (auch Mitglied im Senatsvorstand)
  • Leoni Rohlfs
  • Elena Fabienne Schneider
  • Florentine Geibe (Stellvertretung)

Alle studentischen Senatsmitglieder sind über stud-senat[ät]asta-hda[punkt]de zu erreichen.

Der AStA hat eine beratende Stimme im Senat.

Senatsausschüsse

Viel Arbeit des Senates findet in diversen Ausschüssen statt, die z.B. Themen der Senatssitzung vorbereiten.

Es gibt aktuell folgende Ausschüsse des Senats, in denen auch Studierende vertreten sind. Sie werden durch den Senat in einen Ausschuss gewählt.

Senatsausschuss für Hochschul-Entwicklungsplanung (HEP):

Der HEP-Ausschuss befasst sich mit der strategischen Entwicklungsplanung der Hochschule. Das heißt, er verfolgt Entwicklungen an der h-da, bewertet sie oder stößt neue an. Damit ist er im Rahmen seiner Möglichkeiten auch politisch tätig.

Eine zentrale Aufgabe ist die Planung neuer Studiengänge in der Projektphase, aber auch die Aufhebung von Studiengängen. Der HEP-Ausschuss bereitet Stellungnahmen des Senats nach § 36 Abs. 2 Nr. 6 HHG vor ("Stellungnahme zur Entwicklungsplanung der Hochschule und zur Einführung und Aufhebung vonvon Studiengängen").

Neben der Begleitung von (Re-)Akkreditierungsprozessen befasst sich der HEP u.a. mit folgenden Themen:

  • Integriertes Studienmodell für die Hochschule Darmstadt: Wie lassen sich die Studiengänge an der h-da so gestalten, dass sie Studierenden eine möglichst hohe Flexibilität ermöglichen? Wie werden Duale Studiengänge integriert? Wie werden unsere Masterangebote für Absolventinnen und Absolventen von Universitäten attraktiv?
  • Internationalisierung: Wie können wir die Mobilität von Studierenden und Lehrenden erhöhen?
  • SuK-Begleitstudium und Sprachstudium: Wie können beide Angebote auch in Zukunft sinnvoll in die Studiengänge der h-da integriert werden?
  • Duales Studium: Welches Profil soll diese Studiengangsform an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften haben?
  • Weiterbildung: Wie gestalten wir lebenslanges Lernen an der h-da?

Zusammensetzung (plus gleiche Anzahl Vertretungen):

  • 4 Professor*innen
  • 2 Mitarbeiter*innen
  • 1 Studierende*r
  • mit beratender Stimme: Vizepräsident für Studium, Lehre und stud. Angelegenheiten und Leitung der Servicestelle Akkreditierung

Senatsausschuss für Studien- und Prüfungsangelegenheiten (StuP):

Der StuP-Ausschuss bereitet die Senatsentscheidungen über Studien- und Prüfungsordnungen, Zulassungsordnungen usw. vor. Insbesondere diskutiert er mit den VertreterInnen der Fachbereiche neue und überarbeitete Prüfungsordnungen (Besondere Bestimmungen für die Prüfungsordnung - BBPOn), überprüft diese auf Rechtmäßigkeit, Verständlichkeit und Studierbarkeit und fordert ggf. Nachbesserungen.

Auf dieser Grundlage erarbeitet der StuP-Ausschuss Beschlussempfehlungen für den Senat, welche die Grundlage der entsprechenden Senatsentscheidungen bilden.

Erforderlich für die Mitarbeit ist Interesse an den Studienbedingungen an der h_da und gesunder Menschenverstand. Juristische Kenntnisse sind dagegen nicht erforderlich - für juristische Fragen ist die Justiziarin / der Justiziar für Prüfungs- und Studienrecht als beratendes Mitglied im Ausschuss vertreten. Beraten wird der Ausschuss außerdem durch eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter der Servicestelle Akkreditierung (SSA) und die Vizepräsidentin / den Vizepräsidenten für Studium und Lehre. Somit können die Mitglieder des StuP in ihrer Arbeit auf die Expertise der beratenden Mitglieder auch in Fragen der Studienprogrammentwicklung / Akkreditierung und hochschulpolitischen Fragen zurückgreifen.

Geboten werden interessante Einblicke in viele Studiengänge und Fachbereiche, sowie die Möglichkeit, auf die Studienbedingungen an der Hochschule unmittelbar Einfluss zu nehmen.

Je nach Menge von Arbeitsaufträgen fallen 1 bis 2 Sitzungen pro Monat an. Die maximale Sitzungsdauer beträgt 3 Stunden. Die Terminierung der Sitzungen erfolgt nach Rücksprache mit den Mitgliedern und beratenden Mitgliedern.

Zusammensetzung (plus gleiche Anzahl Vertretungen)

  • 2 Studierende
  • 2 Mitarbeiter*innen
  • 5 Professor*innen
  • Beratende Mitglieder: die Justiziarin / den Justiziar für Prüfungs- und Studienrecht, eine Mitarbeiterin / ein Mitarbeiter der Servicestelle Akkreditierung (SSA), die Vizepräsidentin / den Vizepräsidenten für Studium und Lehre

Senatsausschuss Evaluation:

Der Senatsausschuss Evaluation bespricht alle hochschulweit relevanten Themen zur Evaluation der Lehre. Er prüft die aus den Fachbereichen eingehenden Evaluationsberichte und gibt dem Senat Empfehlungen dazu.

Änderungen der Evaluationssatzung werden im Senatsausschuss vorbereitet und durch den Senat beschlossen. Der Ausschuss ist vom Senat beauftragt, das Präsidium bei der Vergabe von Deutschlandstipendien an Studierende unserer Hochschule zu unterstützen. Er gibt dem Senat auch Empfehlungen zu Fragen der Evaluation von Bereichen außerhalb der Lehre und des allgemeinen Qualitätsmanagements.

Erforderlich für die Mitarbeit ist ein kritisches Interesse an den Gegebenheiten in Lehrveranstaltungen, deren Bewertung und der Behebung eventuell auftretender Probleme. Studentische Mitglieder erhalten Einblicke in Möglichkeiten und Grenzen der Evaluation.

Der Ausschuss erhält organisatorische und inhaltliche Unterstützung durch die Qualitätsmanagementbeauftragte / den Qualitätsmanagementbeauftragten der Hochschule Darmstadt. Er steht weiterhin in regelmäßigem Kontakt zu den Evaluationsbeauftragten der Fachbereiche.

Je nach Bedarf fallen drei bis vier Sitzungen pro Semester an. Die zeitliche Planung der Sitzungen erfolgt je nach Zeitbudget und Verfügbarkeit der Mitglieder.

Zusammensetzung (plus gleiche Anzahl Vertretungen)

  • 4 Professor*innen
  • 2 Mitarbeiter*innen
  • 3 Studierende
  • mit beratender Stimme: Präsident*in der h_da,  Qualitätsmanagementbeauftragte*r

Senatskommission Gleichstellung:

Die Senatskommission Gleichstellung befasst sich mit grundlegenden Fragestellungen der Antidiskriminierung an der h-da. Hier besteht Nachholbedarf. Als zehntes Bundesland ist Hessen 2014 der "Koalition gegen Diskriminierung" / Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes beigetreten und ist damit auch dem Diskriminierungsschutz an Hochschulen gemäß dem von der ADS herausgegebenen "Leitfaden: Diskriminierungsschutz an Hochschulen" (2013) verpflichtet.

Die Kommission versteht ihre Aufgabe darin, geeignete Strategien zu formulieren und vorzuschlagen, welche die Hochschule bei der Implementierung eines adäquaten Diversity Managements und Gendermainstreaming zu unterstützen, sowie Senat und Hochschulleitung hinsichtlich wirksamer konkreter Maßnahmen zur Erlangung von Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit sowie sozialer Vielfalt im Hinblick auf die Diversity Dimensionen zu beraten. Die auch im AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) festgelegten Diversity Dimensionen sind:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Religion
  • ethnische Herkunft
  • sexuelle Orientierung
  • physische Fähigkeiten

Diskriminierungsschutz, Gendermainstreaming und ein gelungenes Diversity Management in ein Gesamtkonzept der wertschätzenden Integration sozialer und kultureller Verschiedenheit einzubetten, sieht die Kommission - im Einklang mit der Präambel der Grundordnung - als ein zentrales perspektivisches Ziel der h-da an.

Zusammensetzung (plus gleiche Anzahl Vertreter*innen)

  • 4 Professor*innen
  • 2 Mitarbeiter*innen
  • 1 Studierende*r
  • mit beratender Stimme: Frauenbeauftragte