Demokratie in Gefahr! TTIP – die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft

Bürokratieaufwand verringern, Wachstum und Beschäftigung fördern – das sind die Argumente der Befürworter des Abkommens mit den USA. Die Gegner befürchten eine Senkung der Standards in den Bereichen Gesundheit, Soziales oder Umwelt. Außerdem sollen Unternehmen Regierungen im Rahmen von Investor-Staat-Schiedsverfahren verklagen können, wenn ihre Investitionen
durch Gesetze eingeschränkt oder behindert werden. Die Verhandlungen transparent zu machen, dafür gibt es im EU-Rat (noch) keine Mehrheit. Zum Schluss zahlen die Verbraucher die Zeche, weil Wirtschaftsinteressen vor Gemeinwohl gesetzt werden.

Demokratie funktioniert anders!

Was müssen wir fordern? Wie können wir Druck machen? Chlorhühner und Genmais verhindern?

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Kai Eicker-Wolf Wirtschaftsexperte, DGB Hessen-Thüringen

  • 10. September 2014
  • 19:00 Uhr
  • in der "Linie Neun" (Griesheim, Haltestelle Wagenhalle, W.-Leuschner-Str.)
  • Veranstalter: Arbeit und Leben Südhessen, DGB Ortsverband Griesheim und Kreisverband Darmstadt-Dieburg, DGB Jugend, attac Darmstadt, AStA der h_da

(Foto: Plakate für eine Demonstration gegen TTIP / Ulrike Schmidt/ campact / CC BY-NC 2.0 https://www.flickr.com/photos/campact/)

1914: Beginn des Ersten Weltkrieges - 2014: Germans to the front?

- eine Veranstaltung zum Antikriegstag -

Im Sommer 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum einhundertsten Mal. Am 1. August 1914 entbrannte in Europa ein Krieg, in dem alle Dimensionen bisheriger Kriegsführung überschritten wurden. Insgesamt 40 Länder waren darin verwickelt, fast siebzehn Millionen Menschen wurden auf den Schlachtfeldern des Krieges in den Tod geschickt. Die "Verteidigung des Vaterlandes und der Kultur" sowie die Abwehr des "russischen Despotismus" waren auf deutscher Seite die Argumente für den Krieg. Tatsächlich ging es um die Vorherrschaft in Europa und um die Aufteilung der Kolonialgebiete.

Hundert Jahre später steigen in Europa und im Nahen Osten die internationalen Spannungen und viele Menschen fragen sich, ob ein Dritter Weltkrieg möglich wäre. Weltweit gibt es immer neue Konfliktherde. Die Bundeswehr ist zurzeit an achtzehn Auslandseinsätzen beteiligt, und führende Politikerinnen und Politiker propagieren diesbezüglich eine "stärkere Verantwortung" Deutschlands, also noch mehr militärisches Engagement.

Aus Anlass des Antikriegstages 2014 laden wir ein, mit uns über einige Fragen zu diskutieren, die sich heute zum Thema Krieg und Frieden stellen. Dazu bieten wir Workshops an:

13 Uhr: Die internationale Arbeiterbewegung und der Erste Weltkrieg
Die Arbeiterbewegung war vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges der "Internationalen Solidarität" verpflichtet. Doch mit Ausbruch des Krieges war davon nichts mehr zu spüren. Die Gewerkschaften und Arbeiterparteien fast aller Länder unterstützten ihre Regierungen und propagierten den Feldzug gegen ihre Kolleg_innen in anderen Ländern. Wir wollen über die Ursachen dieser Entwicklung diskutieren.
Referent: Rainer Fattmann, Historiker, wissenschaftlicher Publizist

15 Uhr: Arbeiterbewegung und Militarismus
Auch heute gibt es in den Gewerkschaften Diskussionen über das Verhältnis der Gewerkschaften zum Militär, zu Rüstungsexporten und Rüstungsindustrie. Wir wollen das Verhältnis der Gewerkschaften zum Militär und Krieg an historischen und aktuellen Beispielen diskutieren.
Referentin: Barbara Tedeski, Frauenfriedenskonferenz

17 Uhr: Bundeswehr raus aus den Schulen!
Die Bundeswehr nutzt nicht nur direkte Auftritte in den Schulen zur Rekrutierung von Soldaten. Sie erhält auch zunehmenden Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung des Unterrichts und der Lehreraus- und -fortbildung.
Referent: Tony Schwarz, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

20 Uhr: Konzert mit Esther Bejanaro und Microphone Mafia
Esther Bejanaro ist 88 Jahre alt und macht gemeinsam mit der Kölner Band Microphone Mafia Hip-Hop: Vertreter dreier Generationen und dreier Religionen (Judentum, Christentum, Islam) machen gemeinsam Musik für ein friedliches Miteinander. Esther Bejanaro ist eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters Auschwitz.

Tutor*innen für das WS 14/15 gesucht!

Bewerbt Euch für ein autonomes Tutorium im Wintersemester 2014/15!

Euer AStA bietet seit dem WiSe 12/13 die "Autonomen Tutorien" an der Hochschule Darmstadt an. Im Rahmen dieses Projektes stehen jedes Semester diverse Tutorien, von Studierenden verschiedener Fachbereiche, für Euch zur Verfügung. Auch für das kommende Semester werden wieder interessierte Studierende gesucht.

Was sind autonome Tutorien? Autonome Tutorien sind Formen selbstbestimmten und selbstverwaltenden Lehrens und Lernens sowie freier Bildung. Sie sollen von Studierenden für Studierende angeboten werden. Hierbei soll das Angebot sehr vielfältig und fachbereichsübergreifend sein. Jenseits von Noten- und Leistungsdruck sowie dem mittlerweile fast ausschließlich arbeitsmarktbezogenen Studienkatalog können Bildung und selbstbestimmtes Lehren und Lernen darüber hinausgehen. Viele Studierende haben kaum die Möglichkeit über den Tellerrand hinaus zu blicken und sind hauptsächlich an das Abarbeiten der Module ihrer jeweiligen Studiengänge gebunden.

Mit den Autonomen Tutorien möchten wir Euch die Möglichkeit bieten, Themen und Inhalte zum Gegenstand Eurer Bildungs- und Lernprozesse zu machen, die über den gängigen fachbezogenen (Aus-)bildungskanon der Hochschule hinausgehen. Hierfür werden interessierte Studierende gesucht.

Gibt es Themen, mit denen Du Dich auseinandergesetzt hast und die Du anderen auf Deine Weise näher bringen möchtest? Bist Du gut in Mathematik und wolltest schon immer anderen Mathe spielerisch näher bringen? Oder bist Du eher der/die PhilosophIn, mit den Ideen von Kant, Sartre, Marx & Co. vertraut und liebst es zu diskutieren und debattieren? Beherrschst Du mehrere Sprachen und magst den Kontakt mit anderen Menschen? Vielleicht bist Du auch der/die KünstlerIn, der/die sich mit Bildbearbeitung etc. auskennt und es spielerisch vermitteln kann? Oder hast du als InformatikerIn Erfahrung im Erstellen von Onlineauftritten und möchtest dies Nicht-InformatikerInnen näher bringen? Egal welche Ideen Dir vorschweben, bewirb Dich! Wir sind für Eure kreativen Ideen sehr offen und werden Euch gerne dabei unterstützen, diese umzusetzen. Selbstverständlich ist eine Aufwandsentschädigung für Euer Engagement mit einbegriffen.

Weitere Informationen unter autonom-tutorien@asta-hda.de. Bewerbungen mit einer kurzen Beschreibung Eures Vorhabens bitte bis zum 31.08.2014 an die genannte E-Mailadresse richten.

Wichtig: Bitte bedenkt bei Euren Bewerbungen, dass wir keine Konkurrenzveranstaltungen zu anderen Strukturen der Hochschule anbieten können und wollen.

Öffnungszeiten AStA-Geschäftsstellen in den Semesterferien

Die Geschäftsstelle des AStA am Campus Dieburg ist während der vorlesungsfreien Zeit an folgenden Tagen geöffnet:

Die Geschäftsstelle des AStA am Campus Darmstadt hat eingeschränke Öffnungszeiten im folgenden Zeitraum:

 

Ältere Nachrichten zum Nachlesen

27.08.2014: Ausfall Rechtsberatung des Studierendenwerkes

Am Dienstag, dem 2.09.2014, muss die Rechtsberatung des Studierendenwerkes, durchgeführt durch Herrn Binder, leider ausfallen.

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