
Die Preise für das Semesterticket werden sich in den kommenden Semestern folgendermaßen entwickeln:
Diese Kosten werden mit dem Semesterbeitrag bei der Einschreibung/ Rückmeldung automatisch mitbezahlt.
Als Fahrkarte gilt der Studienausweis mit dem Vermerk "RMV-Semesterticket" und ein gültiger Personalausweis (oder ein Internationaler Studierendenausweis, Bahncard, Führerschein oder irgend etwas anderes mit Lichtbild). Dies ist unbedingt notwendig, da das Semesterticket eine nicht übertragbare Zeitkarte ist und der Studienausweis als nicht ausreichend fälschungssicher gilt. Ausländische Studierende, deren Reisepass wegen des dort eingetragenen Visums bedeutend wichtiger ist als ein leicht ersetzbarer Personalausweis für Deutsche, haben die Möglichkeit, beim RMV (z.B. HEAG-Büro am Luisenplatz) eine Kundenkarte zu beantragen. Diese wird dann als ausreichende Legitimation anerkannt.
Sollte man eines von beiden vergessen haben, dann gilt dies als "Schwarzfahrt" und die üblichen 40 EUR sind fällig. Ganz so schlimm ist es dann aber doch nicht - da man ja eigentlich im Besitz einer Fahrkarte ist, gibt es auch die Möglichkeit, diese nachzureichen. Dies tut man bei dem Verkehrsunternehmen, in dessen Fahrzeug man kontrolliert wurde. Auch in diesem Fall sind aber immerhin noch 7 EUR Bearbeitungsgebühr zu zahlen.
Wie am Anfang schon erwähnt, ist das Semesterticket nur so preiswert, weil jede/r Studierende zum Kauf verpflichtet ist. Aber es gibt auch die berühmten Ausnahmen, bei denen der RMV-Beitrag erstattet und das Semesterticket entwertet wird.
In folgenden Fällen kann der Semesterbeitrag erstattet werden:
Um Gebrauch von diesen Regelungen machen zu können, muss ein Antrag gestellt und der Antragsgrund nachgewiesen werden (Bescheinungen vom Fachbereich oder Kopie der Arbeitsverträge, ggf. Meldebescheinigungen). Das Formular dazu gibt es im AStA-Büro oder => hier im Internet. Hier kann dann auch nachgelesen werden, welche Nachweise für den Antrag erforderlich sind und welche Bedingungen erfüllt sein müssen.
In jedem Fall ist der Antrag innerhalb von vier Wochen nach Vorlesungsbeginn komplett beim AStA einzureichen.
Im RMV-Gebiet sind generell alle Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen und die Züge des Nahverkehrs (Regionalbahn, StadtExpress, RegionalExpress) nutzbar. Bei besonderen Leistungen der Verkehrsunternehmen, wie z.B. den Nachtbussen in Frankfurt oder dem AIRLiner der HEAG, sind Zuschläge zu bezahlen.
Das Semesterticket gilt im gesamten Verbundgebiet des RMV, wie es auf der Karte abgebildet ist. Da dieses aber schon direkt südlich von Darmstadt endet, wurde eine Zusatzvereinbarung mit dem Verkehrsbund Rhein-Neckar (VRN) getroffen, welche die Nutzung auf einen Übergangsbereich bis Weinheim ausdehnt.
Zur Weiterfahrt über das Verbundgebiet hinaus, können ab der Grenze des Verbundgebietes RMV Anschlussfahrkarten gelöst werden.
Nachfolgend eine Liste von Bahnhöfen, ab denen ein Anschlussfahrschein für den Nahverkehr gelöst werden muss:
Wer gern das komplette Gebiet des VRN mitnutzen will, da sie oder er in Mannheim oder Heidelberg wohnt und an der Hochschule Darmstadt studiert, hat die Möglichkeit für z.Z. 163 EUR (WS 2010/2011) das VRN-Anschluss-Semesterticket zuzukaufen. Dies ist an jedem Bahnhof im VRN-Gebiet gegen Vorlage von Studien- und Personalausweis möglich (weitere Infos: www.vrn.de).
Seit dem Sommersemester 2006 bietet der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) ebenfalls ein Zusatzsemesterticket für das gesamte RNN-Gebiet an. Es kostet für Studierende der Hochschule Darmstadt 137 EUR/ Semester (Stand 12/2008) und ist über die Kundenbüros des RNN erhältlich (weitere Infos: www.rnn.info).
Wer (noch) nicht weiss, was mit dem Semesterticket innerhalb des RMV-Gebietes erfahr- und erlebbar ist, wird bestimmt hier fündig: www.wetrewl.de - Freizeit mit dem Semesterticket im Rhein-Main-Gebiet.