neuer AStA gewählt

Auf der gestrigen Konstituierenden StuPa-Sitzung wurde auch ein neuer AStA gewählt. Er setzt sich für die Legislaturperiode 2014/ 2015 aus folgenden Referaten zusammen:

Nichtstimmberechtigte Referate im AStA:

Arbeitsgruppe des AStA: 

Ostermarsch: Krieg löst keine Probleme - Die Waffen nieder!

2014 so aktuell wie 1914: Fahrraddemo zur Kundgebung nach Frankfurt

Die vom 18. bis zum 21. April 2014 stattfindenden Ostermärsche sollen ein Zeichen gegen die weitere Militarisierung der Innen- und Außenpolitik der Bundesregierung und Europas werden. Die Kriegsdrohungen gegen afrikanische Staaten signalisieren, dass Krieg immer mehr zum Mittel internationaler Politik wird. Auch in Frankfurt wollen wir demonstrativ deutlich machen, dass die beabsichtigte Ausweitung des Kriegsgeschehens und der deutschen Beteiligung daran, nicht unwidersprochen hingenommen wird. Die eindeutige Meinung der Mehrheit der Bevölkerung darf nicht durch eine kriegsbereite Parlamentsmehrheit ins Gegenteil gewendet werden.

Der Frankfurter Ostermarsch 2014 steht unter der Überschrift: „Krieg löst keine Probleme - Die Waffen nieder – 2014 so aktuell wie 1914“

Zeitplan:

Von dort aus demonstrieren die Friedensinitiativen auf verschiedenen Routen zum Römerberg. Hier findet ab 13 Uhr die Antikriegskundgebung statt.

Die Fahrrad-Demo beginnt auf dem Luisenplatz und folgt der B3 über Arheilgen, Wixhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich und Neu-Isenburg nach Frankfurt. Die Rückfahrt erfolgt mit der S-Bahn oder selbstorganisiert mit dem Fahrrad.

Gemeinsame Pressemitteilung der GEW Südhessen und den ASten der h_da und TUD

"Ausnahmen vom Mindestlohn drängen Studierende in Finanzierungsnot"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Südhessen und die ASten der Hochschule und der Technischen Universität Darmstadt kritisieren die geplanten Ausnahmeregelungen im Gesetzentwurf zum Mindestlohn. Insbesondere unbezahlte Pflichtpraktika stellen ein hohes finanzielles Risiko für Studierende da.

Der aktuelle Gesetzesentwurf zum gesetzlichen Mindestlohn, schließt unter anderem junge Menschen aus, die ein verpflichtendes Praktikum in oder vor ihrer Ausbildung absolvieren müssen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Südhessen und die ASten der Hochschule und der Technischen Universität Darmstadt verurteilen das Vorhaben der Bundesregierung Menschen für die Zeit eines vorgeschriebenen Praktikums in oder vor der Ausbildungsphase nicht ausreichend entlohnen zu wollen.

Die Zahl der vorgeschriebenen Praktika hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dies ist politisch gewollt um insbesondere die berufliche Qualifizierung zu fördern. Auch in dieser Zeit müssen aktuelle und angehende Studierende ihre Lebenskosten tragen können. Hinsichtlich der immer weiter steigenden Mieten und anderen hohen Lebenskosten fordern wir eine Vergütung auf dem Niveau eines Mindestlohns, mindestens aber den BAföG-Höchstsatz für ein Vollzeit-Praktikum.

"Studierende müssen sich ein Praktikum auch finanziell leisten können, hierfür sind die Unternehmen in die Pflicht zu nehmen", stellt Jens Liedtke (Finanzreferent des AStA h_da) fest. "Äquivalent zu der Forderung nach einer Abgabe für Unternehmen die nicht ausbilden, fordern wir eine Abgabe von Unternehmen und Betrieben die keine Praktika anbieten – so kann beispielsweise eine Mindestvergütung aus einem Fond aufgestockt werden".

"Eine Praktikumsphase in der Ausbildung oder in einem Studium entbindet Menschen nicht von ihren regelmäßigen Lebenshaltungskosten", so Franziska Wende (Hochschulpolitische Referentin des AStA TU Darmstadt). "Eine adäquate Bezahlung im Praktikum ist eine notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Studienverlauf".

"s ist absurd einerseits einen betrieblichen Aufenthalt in die Studienordnungen zu schreiben, gleichzeitig die Entlohnung dieser Zeit von einem gesetzlichen Mindestbetrag auszuschließen" erklärt Sebastian Ankenbrand (Hochschulreferent der GEW Südhessen). "Wenn Unternehmen und Regierungen eine stärkere Praxisphase im Studium fordern, dann müssen sie dies den Studierenden auch finanziell ermöglichen".

Die Sonderregelung für junge Menschen in Pflichtpraktika ist nicht die einzige Ausnahme, die die Bundesregierung beschließen möchte. Ebenfalls ausgenommen werden sollen Langzeitarbeitslose und Menschen unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

"Ausnahmen konterkarieren die Idee eines gesetzlich verbindlichen Mindestlohns." fasst Sebastian Ankenbrand (Hochschulreferent der GEW Südhessen) zusammen.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Südhessen und die ASten der Hochschule und der Technischen Universität Darmstadt lehnen diese Ausnahmen entschieden ab und fordern nach Einführung des Mindestlohnes eine zeitnahe Anpassung des Betrages an die Lebensrealität der Beschäftigten.

BAFöG- und Sozialberatung

Ab dem 31.03.2014 findet die BAFöG- und Sozialberatung vorerst nur dienstags von 12 bis 16 Uhr statt - im Hochhaus, Zwischengeschoss, Raum ZG.05.

Ihr erreicht die Beratung auch per Mail, um ggf. Termine zu vereinbaren.

02.04.2014: 1. Sitzung des 43. StuPa am 15.04.14

Am 15.04.2014 findet ab 18.30 Uhr im Raum 6.03 die Konstituierende Sitzung des neugewählten 43. Studierendenparlaments statt.

Die Tagesordnung könnt Ihr der beiliegenden Einladung entnehmen.

 

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