Aktuell

18.Apr.2011

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Hochschule Darmstadt fordert einen regelmäßigen Dialog zum Thema Bildungspolitik mit dem Hessischen Wissenschaftsministerium. 

Vergangenen Dienstag (5.04.11) hat es ein Gespräch zwischen den Vertretern des AStA Kassel, des AStA Gießen und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gegeben. Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann hatte zur „Fortführung der Gespräche“ eingeladen. Der Termin war denkbar ungünstig gelegt, denn während der Monate März und April stellt sich die verfasste Studierendenschaft der Hochschule Darmstadt strukturell und personell neu auf. "Die neuen AStA-Referenten müssen sich in der Kürze der Zeit in viele und zum Teil sehr komplexe Themen einarbeiten. Das ist Grundvoraussetzung, um mit Vertretern des Ministeriums diskutieren zu können", sagt Marcel Schreeck, Finanzreferent des AStA der Hochschule Darmstadt.

Die Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann wurde in den letzten Wochen von einer Vielzahl von Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Studierendenausschüsse stark kritisiert. So wurden ihr mangelnde Diskussionsbereitschaft und Respektlosigkeit vorgeworfen, was schließlich ausschlaggebend dafür war, dass einige Studierendenausschüsse ein Gespräch abgelehnt hatten. "Wir vom AStA der Hochschule Darmstadt unterstützen die inhaltlichen Kritikpunkte der Landesastenkonferenz und können die Entscheidung vieler Studierendenausschüsse, dem Treffen fern zu bleiben, nachvollziehen", sagt Denis Conte, AStA-Referent für die Fachschaften der Hochschule Darmstadt. „Wir wollen allerdings grundsätzlich Gesprächsbereitschaft zeigen, da wir darin bessere Chancen sehen, die Situation der Hochschulen und Studenten zu verbessern", so Conte weiter.

„Wenn ein bildungspolitischer Dialog in Hessen gelingen soll“, so Marcel Schreeck, „muss ein neuer, klar definierter Rahmen für weitere Diskussionen mit dem Ministerium geschaffen werden.“ Auch Denis Conte ist sich sicher, dass ein solcher Dialog demokratischer und konstruktiver geführt werden muss, vorausgesetzt das Ministerium ist dazu bereit sich aktiv daran zu beteiligen. Regelmäßige Sitzungen auf Augenhöhe wären ein guter Anfang.

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